Stifterpost Nr. 2

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten
der „Stiftung Liebfrauen Recklinghausen“,

wie in der 1. Stifterpost versprochen, möchten wir Sie weiterhin über die Entwicklung der Stiftung informieren: die Erträge im Jahr 2015 auflisten, die Spenden aufführen und über die Mittelverwendung Auskunft geben. Sie können sicher sein, dass wir mit den anvertrauten Mitteln verantwortungsvoll im Sinne des Stiftungszweckes umgehen.

Wir blicken zurück auf den 2. Stiftertag, an dem wir umfangreiche wertvolle Anregungen durch die Vorstellung der Drei-Königsstiftung Lünen erhalten haben. Die Ausführungen haben uns Mut gemacht, weiterhin an einen langfristigen Erfolg unserer Stiftung zu glauben. Wie auch im letzten Jahr werden wir zu einem Stiftertag einladen, und zwar im 2. Halbjahr dieses Jahres, am Sonntag, dem 25. September 2016, um 12 Uhr.

Sicher haben Sie die öffentliche Diskussion über das Problem der sozialen Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft verfolgt. Bei allen verschiedenen Meinungen und Expertisen dürfte die Warnung vor einer Zunahme der prekären Verhältnisse in unserer Gesellschaft und damit auch in unserer großen Pfarrei nicht zu leugnen sein, das große Problem der Integration der vielen Flüchtlinge liegt zudem ja noch vor uns. Unsere Stiftung kann selbstverständlich keinen Beitrag zu strukturverändernden Maßnahmen leisten, soll aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wenn gesetzliche Ansprüche und die vorhandenen kirchlichen „Töpfe“ ausgeschöpft sind und dennoch konkrete Hilfe erforderlich ist.

So bitten wir Sie weiterhin, unserer Stiftung auch aktiv verbunden zu bleiben, indem Sie von unserer Stiftung sprechen und auf die Möglichkeiten des Zustiftens und des Spendens aufmerksam machen. Vielleicht können wir Sie ja auch am Fronleichnamstag (26. Mai) am Weinstand der Stiftung sowohl beim Fest des Kirchortes  Liebfrauen als auch auf dem Fest „Rund um die Johanneskirche“ persönlich begrüßen und Ihre Fragen beantworten.

Ein Rückblick: Der zweite Stiftertag am 15.03.2015

Ein gutes Jahr nach der Stiftungsgründung hatte die Stiftung zum 2. Stiftertag geladen. Im gut gefüllten Pfarrsaal begrüßte Pfarrer Oliver Paschke Förderer, Freunde und Interessierte an der Stiftung, um gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stiftungsgremien das Motto „Stiften vor Ort ist helfen vor Ort“ mit Inhalt zu füllen und Bericht über das zurückliegende Jahr zu erstatten. Und das 1. Stiftungsjahr konnte sich sehen lassen:

Es wurde ein Ertrag von ca. 2.350 € erwirtschaftet, so dass neben der werterhaltenden Zuführung von 650 € zum Kapitalstock für 2015 die stolze Summe von etwa 1.700 € zur Verwirklichung des Stiftungszwecks zur Verfügung stand.

Als Highlight und besonderer Programmpunkt konnte für diesen Tag Ulrich Fischer gewonnen werden, der als Stiftungsvorstand aus der Praxis der seit 2005 wirkenden Dreikönigsstiftung-Lünen berichtete.

Diese Stiftung ähnelt als gleichfalls christlich motivierte und kirchlich getragene Stiftung unserer Liebfrauen-Stiftung. Daher war es besonders interessant, den Werdegang dieser Stiftung präsentiert zu bekommen und einen Blick auf die dort vorhandenen Herausforderungen zu erlangen. Herr Fischers engagierter Vortrag machte auf unterhaltsame Weise deutlich, worauf es bei erfolgreicher Stiftungsarbeit ankommt: Sich Ziele zu setzen, den Weg kontinuierlich zu beschreiten und die Stiftung mit ihrem Wirken über gute Öffentlichkeitsarbeit positiv zu vermarkten nach dem Motto „Tue Gutes und rede drüber“. Aber er verschwieg auch nicht die Herausforderung, mit dem Kapital in Zeiten von Niedrigzinsen ausreichende Erträge zu erwirtschaften, oder die Notwendigkeit, engagierte und an der Stiftung interessierte Menschen zu finden.

Ein echter Mutmacher für alle Beteiligten: Erstaunlicherweise ist die Lünener Stiftung im November 2005 mit einem nahezu identischen Stiftungskapital von 72.425 € gestartet. Über die Jahre ist das Kapital dann durch Zustiftungen auf inzwischen deutlich über 200.000 € angewachsen und mehr als 50.000 € sind aus Spenden und Stiftungserträgen in Projekte und Maßnahmen eingeflossen.

Ein tolles Vorbild für die Liebfrauen-Stiftung und ein leuchtendes Beispiel, was mit so einer Stiftung bewirkt und bewegt werden kann!

Die Entwicklung der Stiftung in Zahlen
entwicklung
Stiften vor Ort ist Helfen vor Ort – Sie haben  es ermöglicht!
  • Stiftung unterstützt Anschaffung von Pausenspielzeug
    Das Kinderparlament der Anne-Frank-Schule in Suderwich hat entschieden: Was soll mit der Spende in Höhe von 250€  geschehen? „Neues Pausenspielzeug soll her!“ Damit die Schülerinnen und Schüler in den Pausen gemeinschaftlich in Bewegung kommen.
    Ebenfalls ein Spende über 250€ konnte der Schulleitung der Liebfrauengrundschule, Frau Stewen überreicht werden.
  • Stiftung unterstützt Tauschbörse
    Die Idee hatten die Katholische Pfarrei Liebfrauen und der Caritasverband Recklinghausen:
    Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren suchen aus ihren Spielsachen gut erhaltene Teile heraus, auf die sie verzichten können und spenden diese. Dafür gibt es einen Gutschein, mit dem sie sich am Tag der Tauschbörse, im Pfarrsaal Liebfrauen ein anderes Spielzeug aussuchen können. Außerdem konnten zahlreiche eingeladene Flüchtlingskinder bedacht werden, denen auch das übriggebliebene Spielzeug geschenkt werden konnte.
  • Stiftung unterstützt Ferienfreizeiten
    Die verschiedenen Ferienfreizeiten unserer Pfarrei, die ein beliebter Anlaufpunkt für die Kinder und Jugendlichen in den Ferien sind und somit auch einen Ankerpunkt für junges Gemeindeleben darstellen, erhielten eine Spende über je 150 €. So gab es etwas mehr finanziellen Spielraum, das Programm aufzupeppen: Treckerfahrt, Falknerbesuch, Nachtwächterführung und Besuche im Freizeitpark FORT FUN oder einem Spaßbad wurden so unterstützt.
  • Stiftung unterstützt Anschaffung seniorengerechten Geschirrs
    Eigenes Handeln auch bei Demenz oder eingeschränktem Sehvermögen ist für viele Betroffene ein Stück Lebensqualität. Helfen kann dabei unter anderem ein Porzellangeschirr, das den sicheren Umgang bei Mahlzeiten fördert und
    somit die Fähigkeit des selbständigen Speisens aufrechterhält. Die Anschaffung dieses Geschirrs ist nicht preiswert. Hier sah die Stiftung entsprechend ihrem Leitmotiv „STIFTEN vor Ort ist HELFEN vor Ort“ eine gute Möglichkeit, einen Teil der Erträge des Jahres 2014 einzusetzen.

 

Stiftungsanregungen

Sie haben Geburtstag und werden nach Geschenkwünschen gefragt, haben aber eigentlich alles und keine konkreten Wünsche? Oder es gibt einen besonderen Anlass, an dem Sie Ihr Glück mit anderen teilen wollen? Vielleicht denken Sie von Zeit zu Zeit darüber nach, was eines Tages mit Ihren irdischen Besitztümern passieren soll?

Wir hätten dazu Anregungen: Vielleicht wünschen Sie sich statt Geburtstagsgeschenken Spenden für die Stiftung oder realisieren mit Geldgeschenken eine Zustiftung. Wäre eine Spende an die Stiftung für Sie eine Option, andere Menschen teilhaben zu lassen? Möglicherweise können Sie sich vorstellen, einen Teil Ihrer Hinterlassenschaft der Stiftung zukommen zu lassen, so dass Sie damit Ihre christlichen Überzeugungen dauerhaft unterstützen. Denken Sie mal drüber nach – vielleicht sind das sinnbringende Alternativen für Sie?!

Was kommt noch im Jahr 2016?
  • Die Stiftung wird am 26.05.2016 auf dem Pfarrfest rund um die Liebfrauenkirche sowie zeitgleich auf dem Kirchfest rund um die Johanniskirche mit Weinständen den Kontakt zu Ihnen / zur Gemeinde suchen. Es wäre schön, wenn wir dort bei einem kühlen Weiß-, einem lieblichen Rosé- oder einem schmeichelnden Rotwein ins Gespräch kommen könnten. Wir suchen dazu noch Ihre Unterstützung zur Besetzung des Stands – Interesse? Dann bitte unter 0151/5512 5146 oder voigt_stephan@gmx.de melden!
  • Achtung!! – Terminvormerkung: Auch dieses Jahr wird es wieder einen Stiftertag mit Informationen und Neuigkeiten geben und zwar am 25.09.16 ab 12.00 h im Anschluss an die 10.30 h Messe.
  • Und das Wichtigste: Es wird eine Reihe von Projekten / Einrichtungen / Maßnahmen von der Stiftung unterstützt – wie dargelegt, stehen dazu mehrere Tausend € zur Verfügung, die möglichst breit und generationenübergreifend im Sinne des
    Stiftungszwecks eingesetzt werden sollen. Ideen dazu nehmen wir gerne entgegen – Formulare dafür sind in den Stiftungsecken an jedem Kirchort zu finden.

 

Schlusswort

Die Stiftung hat erste zarte Blüten getrieben, in den zurückliegenden Monaten konnten die ersten Projekte dank Ihrer Unterstützung finanziell bedacht werden: Bleiben Sie uns bitte auch weiterhin gewogen! Natürlich benötigt unsere Stiftung Ihre finanzielle Unterstützung zum Wirken. Doch genauso nötig braucht sie eine aufgeschlossene und ihr positiv gegenüberstehende Gemeinde. Wir versuchen, die Stiftung im Sinne aller Gemeindemitglieder über alle Kirchorte zu führen. Haben Sie
Kritik oder Fragen, lassen Sie es uns wissen – die Stiftung lebt nicht zuletzt auch von Ihren Ideen und Vorstellungen. Kritische Auseinandersetzung hilft dabei genau wie Lob oder Bestätigung, den Weg zu justieren. Schließlich ist die Stiftung kein Selbstzweck, sondern für die Gemeinde, für Sie gedacht!

Konto der Stiftung

Kath. Kirchengemeinde Liebfrauen
„Stiftung Liebfrauen Recklinghausen“
IBAN: DE55 4265 0150 0080 1025 36
BIC: WELADED1REK

Bitte angeben:
ZUSTIFTUNG oder SPENDE

Kontaktdaten für die Stiftung

Die Stiftung ist über die Pfarrbüros  sowie per E-Mail an liebfrauen-Recklinghausen@bistum-muenster.de zu erreichen.

Impressum

Herausgeber:
Kath. Kirchengemeinde Liebfrauen

Redaktion:
Anke Heining, Oliver Paschke, Norbert Pott, Dr. Stephan Voigt

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.