Jahresrückblick Stiftung Liebfrauen

Stiftung Liebfrauen schüttet zum Jahresende kräftig aus!

Hocherfreuliche 6.600 Euro beträgt die Ertragssumme aus 2015, die die Stiftung Liebfrauen im Jahr 2016 ausschütten konnte. Entsprechend dem Leitmotiv „STIFTEN vor Ort ist HELFEN vor Ort“ konnten bisher zahlreiche sehr hilfreiche und wünschenswerte Projekte gefördert werden, , für die aber aus anderen Finanztöpfen kein Geld zur Verfügung steht und die daher nicht oder nicht in der Form realisiert werden könnten.

Am Stiftertag, dem 23. September 2016, konnten bereits folgende Hilfen bekannt gegeben werden:

  • Unterstützung Tauschbörse 2015 – 150,- €
  • Unterstützung Ausrichtung Erstkommunion – 200,- €
  • Kinderferienfreizeit Liebfrauen – 250,- €
  • Spende Liebfrauenschule – 250,- €
  • Spende Anne-Frank Grundschule – 250,- €
  • Unterstützung Projekt „Junge Erwachsene“ – 250,- €
  • Messdienerfahrt Liebfrauen – 300,- €

Zwischenzeitlich erreichten den Kirchenvorstand als Treuhänder des Stiftungsvermögens und den Stiftungsrat folgende weitere Anfragen, die positiv beschieden werden konnten:

 

  • Bevölkerungszuwachs in Bethlehem, Krippenfiguren für Liebfrauen
    Die Damen, die den Adventskranz binden und sich auch beim Krippenbau engagieren, schlugen vor, noch „mehr Leben“ nach Bethlehem zu bringen. Das war der Stiftung 1000 Euro wert. Davon wurden insgesamt 5 weitere Figuren angeschafft. Da für zwei von ihnen noch Kleidung zu schneidern ist, können diese erst zum nächsten Weihnachtsfest aufgestellt werden. Aber die ersten drei beleben die Szenerie bereits in diesem Jahr.

    Christiane Dombrowski, Petra Heide, Eva Bomba, Andrea Westhues und Uta Voigt, die Damen vom Krippenaufbauteam, präsentieren den Scheck der Stiftung Liebfrauen über 1.000 Euro, für die 5 neuen Krippenfiguren. 3 von ihnen – Mutter und Tochter sowie der Hirtenjunge – sind auf dem Bild zu sehen.
  • Unterstützung Tauschbörse 2016
    Wie im letzten Jahr erhält die Spielzeugtauschbörse einen Zuschuss in Höhe von 250 Euro zur Ausgestaltung des Tauschnachmittages.

    Anke Heining (r.) übergibt im Namen der Stiftung den Scheck an die Organisatoren der Tauschbörse . Anna Schleep, Matthias Kirchhoff, Patrick Wieler, Isa Hils und Moni Graf (v.l.). Die Kinder der Tanzgarde freuen sich mit.
  • Wunschzettel aus der „Hütte der guten Taten“
    Aus der Gemeinde kam der Vorschlag, doch für Kinder aus unserem Pfarreigebiet Wunschzettel in der „Hütte der guten Taten“ zu kaufen. Die Stiftung setzte dafür 500 Euro ein und konnte so für 30 Kinder Wünsche erfüllen.

    Ursula Tönnis, Mitglied des Stiftungsrates, überreicht den Scheck über 500 Euro für die Wunschzettel an Hans Spiza vom Stadtbüro der Katholiken
  • Neue Medien für unsere Bücherei in der Arche
    Lesen bildet und fördert den Gebrauch der Sprache. Die katholischen öffentlichen Büchereien leisten dazu einen wesentlichen Beitrag. Um aber das Angebot aktuell zu halten, ist mehr Geld erforderlich, als über die „normalen“ Finanzierungswege für unsere Bücherei zur Verfügung steht. 800 Euro stellt die Stiftung der Bücherei 2016 zur Verfügung, um entsprechende Medien anschaffen zu können. Wir verbinden das mit einem Appell an die Gemeinde, gehen sie zur Arche, besuchen sie unsere Bücherei, stöbern sie und leihen sich Bücher aus!
  • Buchprojekt „Der fremde Freund“
    Absolventen des Alexandrine-Hegemann-Kollegs, die gleichzeitig Mitglieder unserer Gemeinde und hier u.a. als Messdiener engagiert sind, haben maßgeblich an einem Projekt mitgewirkt mit der Zielsetzung, etwas auf den Markt zu bringen, was jungen Menschen hilft das wichtige und aktuelle Thema der Flüchtlinge zu verstehen und ihnen darüber Toleranz und Akzeptanz vermittelt.
    Ein Kinderbuch über die Geschichte einer Freundschaft zweier Kinder, die sich über ihre Herkunft heraus entwickelt, erschien den jungen Menschen daher genau richtig! Dieses Projekt fand die Stiftung so unterstützenswert, dass 300 Euro frei gegeben wurden, um Produktion und Vertrieb des Buches zu ermöglichen.

    Andreas Tippelt hält stolz ein Vorabexemplar des Buches in die Kamera und freut sich über die Unterstützung der Stiftung. Den Scheck überreicht Pfr. Oliver Paschke.

     

  • Messdiener sein lohnt sich
    Nicht nur, weil es immer wieder ein tolles Bild bietet, wenn so viele Kinder und Jugendliche die Gottesdienste mitgestalten. Es lohnt sich auch, weil die Messdiener auch außerhalb von Gottesdiensten viele gemeinschaftsbildende Aktivitäten durchführen und somit eine attraktive Anlaufstelle für viele sind, die sinnvolle Freizeitbeschäftigung vielleicht mal ohne PC und Smartphone suchen. 500 € setzte die Stiftung ein, um die Möglichkeit zu eröffnen, neue Gesellschaftsspiele und Sportgeräte anzuschaffen, die neben den Proben in den wöchentlichen Messdienerstunden für Kurzweil sorgen.

    Ganz herzlichen Dank sagte Dr. Stephan Voigt (l.) vom Stiftungsrat den Messdiener für Iihren Einsatz. Stufis und Fortgeschrittene strahlten vor dem prächtigen Weihnachtsbaum in der Liebfrauenkirche über den Scheck.

     

  • Bücherkiste für die Bücherei der Gebrüder Grimm Grundschule
    Eine eigene kleine Schülerbücherei betreibt die Gebrüder Grimm Grundschule. Die Kinder können sich dort während ihres Aufenthaltes in der Schule Bücher ausleihen und in den Lesestunden während der Ganztagsbetreuung ihr Lesevermögen verbessern. 250 Euro stellte die Stiftung für eine Bücherkiste bereit, in der sich Lesestoff für Jungen und Mädchen findet.

    Große Freude bei Schulleiterin Sabine Münzenberg und den Kindern der Gebrüder Grimm Grundschule, als Guido Röseler vom Stiftungsrat am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien im Namen der Stiftung Liebfrauen die Bücherkiste überreichte.

     

Insgesamt 4.400 Euro konnte die Stiftung somit bis heute ausschütten.

An dieser Stelle erneut ganz herzlichen Dank an alle Stifter und Spender, die dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben. Auch in 2016 sind Spenden eingegangen und wir werden Erträge aus unseren Kapitalanlagen erhalten.

Also sind weiterhin Ideen gefragt, wie das Geld der Stiftung eingesetzt werden kann, um Hilfe vor Ort zu leisten, die sonst nicht möglich wäre.

Seien Sie kreativ und reichen ganz formlos Ihre Vorschläge ein.

Ihnen allen ein gutes 2017.

Stiftungsrat und Kirchenvorstand (als Treuhänder)

 

 

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