2. Themenabend

Die Firmvorbereitung 2018 ging am Freitag, den 21. September mit dem zweiten Themenabend weiter. Nachdem sich die Firmanden am ersten Themenabend mit sich selbst beschäftigt haben, sollte nun der Blickwinkel erweitert werden. Wen gibt es noch in meinem Leben? Wie ist das Verhältnis zu meiner Familie? Wie sind Beziehungen in der Bibel beschrieben? Nach einem gemeinsamen Einstieg in das Thema mit dem Adel Tawils Song „Ist da jemand“, konnten die Firmanden je nach Interesse zu einer der Fragen arbeiten.

Bei dem Workshop „Menschenlandkarte“ wurde mithilfe eines Beziehungsatoms eine Bestandsaufnahme gemacht. Wen treffe ich in meinem Alltag und wie viel Zeit verbringe ich mit diesen Menschen? Im nächsten Schritt wurden diese Personen auf einer Fantasielandkarte mit Punkten wie einem Bergkamm „Schöne Aussicht“, der „Rosa Wolke“ oder auch dem „Nervensägewerk“ verortet umso zu reflektieren, wie die Firmanden die Beziehungen zu den Menschen in ihrem Leben empfinden und ob sich bei manchen etwas ändern möchten.

Ein anderer Workshop zum Thema waren „Die vier Arten der Liebe“. Mit den Firmanden wurden anhand von einer Bibelstelle (Johannes 21, 15-17) und eigenen Erfahrungen erarbeitet, dass man vier verschiedene Arten von Liebe sehen kann (für Autodidakten: Agape, Philia, Eros, Storge). Die beste Freundin beispielsweise, liebt man anders als seinen Freund oder die Eltern, ebenso wie man sich einer Sache, einem Projekt in Gänze hingeben kann. Um sich die unterschiedlichen Beziehungen hin und wieder vor Augen führen zu können haben die Firmanden dann ein vierblättriges Kleeblatt aus Draht gebogen und mit einem Stein am Fuß zum Aufsteller werden lassen. Es zeigt, dass jede einzelne Art von Liebe erst zusammen mit den anderen zum Glück führen kann.

Die ersten Menschen die wir in unserem Leben haben und meistens auch die letzten, die pflegeintensivsten Beziehungen und gleichzeitig die wichtigsten, sind in der Familie. Darum sollte es im dritten Workshop gehen. Im besten Fall wird Familie als sicherer Hafen, als auffangendes Netz und Ort der Geborgenheit empfunden. Zur Erarbeitung der Bedeutsamkeit der Familie und um zum Nachdenken anzuregen, haben die Firmanden ein Armband aus verschiedenen Farben geknüpft, das ebenso bunt und individuell ist, wie jede einzelne Familie der Firmanden. Dabei sind die Jugendlichen untereinander und mit den Katecheten in regen Austausch gekommen „Wie tut mir meine Familie gut? Wo unterstütz sie mich? Wie prägt sie mich? Hat mich meine Familie zum Glauben gebracht?“

Zum gemeinsamen Abschluss gab es noch die Möglichkeit bei Chips und Cola im Kellerloch offene Fragen zu klären und neu gewonnene Eindrücke und Erkenntnisse mit den anderen zu teilen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.