Archiv der Kategorie: Allgemein

Tag 5: O Cebreiro – Triacastela

Am heutigen Tag ging es den mühevoll bestiegenen Berg wieder hinunter. Auf 1250 Metern wusste die Gruppe am frühen Morgen nicht, ob es eine Wolke, Nebel oder ein Angriff der Dementoren (aus Harry Potter) ist. Zum Glück stehen die Pilger unter dem Schutz des Heiligen Jakobus und so ging es gefahrlos an den Abstieg. Immer wieder führte der Camino durch Nebel, Wolken und Sonne ins bedeckte Tal von Triacastela. Blasenpflaster für wunde Füße werden mittlerweile zur heißen Ware. Die galizische Landschaft beeindruckt die Pilgergemeinsschaft trotz der Strapazen und der Müdigkeit sehr.

Die Herberge auf 1250m Höhe gehüllt in „Dementoren-Nebel“

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Tag 4: Villafranca del Bierzo – O Cebreiro

Die Prüfungen für die Pilgergruppe werden nicht einfacher. Die Strecke, bei der 850 m Höhenunterschied überwunden werden mussten, zählt zu den anspruchsvollsten Touren des gesamten Weges. Die Pilger waren sehr glücklich, auf 1250 m angekommen zusein und wurden mit einer phänomenalen Aussicht belohnt. Aufgrund der Strapazen gibt es heute auch ein richtiges Bett in einem großen Schlafsaal in einer traditionellen Pilgerherberge. Ein bisschen bedauert die Gruppe, nicht mehr in der Region Navarra zu sein, sondern Rioja und Kastillien übersprungen zu haben und dier 430 km bis Galizien im Auto zurückgelegt zu haben. In Navarra war die Gruppe nämlich schon als „die Deutschen“ bekannt. Die Pilger tun aber ihr möglichstes, diesen Ruf und das damit verbundene Lächeln wieder zu erlangen. Morgen geht es dann an den Abstieg.

Alter Grenzstein: angekommen in Galizien

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Tag 3: Puente La Reina – Kloster Santa María la Real de Irache

In Puente la Reina an startete die zweite Tour im Morgengrauen. Zu Beginn überquerte die Gruppe die mittelalterliche Brücke, über die schon der heilige Franziskus gelaufen ist, noch voller elan. Doch der Tag entpuppte sich als hart. Die Strecke ging immer wieder steil bergauf und bergab während die Sonne brannte. So erreichten nicht alle das Kloster zu Fuß. Belohnt wurden die Pilger mit dem legendären Irache Wein – aus einem Brunnen dürfen sie sich Wein als Stärkung für den Camino zapfen. Tag 3: Puente La Reina – Kloster Santa María la Real de Irache weiterlesen

Tag 2: Zizur Menor – Puente la Reina

Die Pilgergruppe absolvierte heute am 22.7. ihr erstes Wegstück auf dem Jakobsweg (Camino) von Zizur Menor (kurz hinter Pamplona) nach Puente La Reina. Im frühen Morgen passierte sie einen noch mit Nebel belegten See und stieg anschließend einen Berg mit einem Meer an Sonnenblumen am Wegrand hinauf. Gegen Mittag kam die Gruppe zufrieden in Puente la Reina an. Die übrigen Kräfte wurden genutzt, um den Ort zu erkunden. Danach genossen die müden Pilger ihre wohlverdiente Siesta.

Morgenstimmung am Camino

Die Jakobsmuschel ist das Wegzeichen des Camino
Über den Alto del Perdón mit Pilgerskulpturen
Nach Puente La Reina (Königsbrücke)
Mittelalterliche Brücke über den Arga

Tag 2: Start der Jakobsweg-Tour 2018

Am Freitag, dem 20.07.18 ging es endlich los. Die Jakobsweg-Tour 2018 startete nach langer Vorbereitung vom Pfarrheim Liebfrauen. Am frühen Abend fuhren das Team und die TeilnehmerInnen mit einem Bulli und einem Auto los

In der Altstadt von Pamplona

Richtung Pamplona. Auf der Nachtfahrt gab es keine besonderen Vorkommnisse und die Pilgergruppe kam nur bei Bordeaux in stockenen Verkehr. Müde aber glücklich erreichten die Pilger Pamplona am Nachmittag und erkundeten sogleich die historische Altstadt. Am Sonntag beginnt dann die erste Tour nach Puente La Reina.

Blick von der mittelalterlichen Zitadelle auf die Berge von Navarra

PROJECT2climate: Klimawandel im Fokus

Am Wochenende 7. und 8. Juli reiste PROJECT 2, das Projekt für Junge Erwachsene in Recklinghausen, an die Mündung der Weser nach Bremerhaven. Im Blickpunkt für dieses Wochenende standen Fragen zur Bewahrung der Schöpfung. Die achtköpfige Gruppe besuchte das Klimahaus am 8. Längengrad und durchschritt ganz verschiedene Klimazonen unseres Planeten – von arktischer Kälte bis tropischer Schwüle. Sie erfuhr viel über dort lebende Tiere und kulturelle Besonderheiten in der jeweiligen Region und lernte Menschen kennen, die dort leben. Im Anschluss kam die Gruppe unter der organisatorischen Leitung von Pastoralassist Oliver Berkemeier im Übernachtungsquartier in Butjaden bei Grillfleisch und Salaten miteinander ins Gespräch. Nicht allen fiel der Abschied vom Meer leicht, als die Gruppe am Sonntag Mittag nach einem spirituellen Spaziergang am Strand die Rückreise antrat.
PROJECT 2 ist ein offenes Angebot der drei katholischen Pfarreien in Recklinghausen. Die Angebote richten sich an Interessierte der Altersgruppe Anfang 20 bis zur Familiengründung. Du hast Interesse an PROJECT2-Aktionen und möchtest mehr erfahren? Schreibe eine Mail an: PROJECT2@liebfrauen-re.de (Torsten Ferge)

ZWEITE TAFELRUNDE DER FIRMANDEN

Gestern Abend fand die zweite Tafelrunde im Rahmen der Firmvorbereitung statt.

Gemeinsam mit Michael Diek und 30 Firmanden verbrachten wir einen schönen lauen Sommerabend mit guten Gesprächen.  Michael ist ehemaliger Priesteramtskandidat und Benediktinerbruder aus dem Jugendkloster Kirchhellen. Anfang 2013 trat er aus dem Orden aus und ist nun verheiratet und Vater von zwei Jungs. Die Firmanden sprachen mit ihm über das Leben im Kloster, die Entscheidung Ordensbruder zu werden und auch die schwierige Phase, wie es war aus zutreten. Ganz offen und ehrlich beantwortete Michael auch unangenehme Fragen.

Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer war natürlich auch gesorgt – es gab Gemüsespieße, Tomate-Mozarrella, Käsespieße und kühle Erfrischungsgetränke.

Wir freuen uns schon auf die weiteren Treffen mit Euch!

1. Pfarrkonvent der Pfarrei Liebfrauen am Freitag, 6. Juli um 18 Uhr im Pfarrsaal Liebfrauen

Stell dir vor …

Herzliche Einladung an alle Ehrenamtlichen, engagierten Gruppen und Interessierte zum 1. Pfarrkonvent der Pfarrei Liebfrauen

Freitag, 6. Juli um 18 Uhr im Pfarrsaal Liebfrauen

 

Wir gestalten gemeinsam die Zukunft der Pfarrei Liebfrauen und ihr sollt dabei sein!

An diesem Abend  werden eure Anliegen gehört und die Bedürfnisse der Gruppen vor Ort wahrgenommen.

Zusammen mit den Hauptamtlichen schauen wir gemeinsam darauf, was gerade ist und wie es sein soll. Diese Ergebnisse werden mit in die Sehen-Phase zur Erstellung des Pastoralplanes einfließen.

Unser Ziel ist es, allen Menschen an allen Kirchorten langfristig Glaubenserlebnisse zu ermöglichen. Mit Euch gemeinsam wollen wir planen, wie dies gelingen kann und welche Wege wir dazu gehen müssen.

Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch und bitten um eine kurze Rückmeldung an pastoralplan@liebfrauen-re.de oder an uns persönlich.

Oliver Paschke, Pfarrer

Anna Schleep, für die Steuerungsgruppe Pastoralplan