Archiv der Kategorie: Kirchenmusik

Areopray – unterwegs!

Ausschnitte aus Kinofilmen, ein Musikvideo aus den Charts, YouTube-Filme oder Songs der AreopagBand – emotional, überraschend oder frisch, so beginnt „Areopray“ – der junge Gottesdienst, der im Namen der Jugendseelsorgskonferenz vom Areopag zusammen mit verschiedenen Jugendlichen aus den Gemeinden für Recklinghausen gestaltet wird. Es leuchten Scheinwerfer aber auch Kerzen, die Nebelmaschine hat ebenso ihren Platz wie Weihrauch, wenn er eigene Gottesgedanken beflügeln soll, technische Effekte sorgen zusätzlich dafür, dass die Sinne angesprochen werden. Die Predigten regen zum Nachdenken an, sie können die je eigenen Glaubenserfahrungen und Fragen öffnen oder versuchen in einfachen Worten das Evangelium auf den Punkt zu bringen. Facebook, SMS, whatsapp und skype: Soziale Vernetzung findet selbst im Gottesdienst statt, als Impuls in der Predigt oder als Baustein zu den Fürbitten. Die AreopagBand mit Liedern des Glaubens oder aus Rock und Pop sorgt für die musikalische Stimmung, die das Thema des Bibeltextes und damit des Gottesdienstes lebendig werden lässt.

Bisher fanden diese Gottesdienste vier Mal im Jahr in der Gymnasialkirche statt. Jetzt ist „Areopray“ unterwegs! Bis zum Sommer 2015 werden die Gottesdienste in verschiedenen Kirchen in Recklinghausen gefeiert. Eingeladen sind alle Menschen, jung und alt, von 1-99, die gerne diese jugendkulturelle Art eines Gottesdienstes erleben und mitfeiern wollen. Im Anschluss lädt das jeweilige Vorbereitungsteam zum „afterglow“ ein – zum Nachwirken, Reden, Kontakteknüpfen oder einfach um eine Limo zu trinken.

Herzliche Einladung immer um 18 Uhr am:

    • 21. September 2014 in Liebfrauen
    • 16. November 2014 in St. Michael
    • 21. Dezember 2014 in St. Suitbert
    • 18. Januar 2015 in Herz Jesu
    • 15. März 2015 in St. Johannes
    • 19. April 2015 in St. Antonius
    • 17. Mai 2015 in St. Elisabeth

Mitreisen ist nicht nur erlaubt, sondern sehr willkommen!

Einblicke unter https://www.youtube.com/watch?v=LlXN4vaqHrY

Festliches Chorkonzert in der Liebfrauenkirche

Am Samstag, 17. Mai findet um 19.30 Uhr ein festliches Chorkonzert in der Liebfrauenkirche statt. Die Chorgemeinschaft Liebfrauen und die Solisten Eva-Maria Falk, Sopran; Brigitta Borchers, Alt; Fabian Strotmann, Tenor; Justus Seeger, Bass, bringen das “Osteroratorium” und die Osterkantate “Bleib bei uns, denn es will Abend werden” von Johann Sebastian Bach zu Gehör. Die Sängerinnen und Sänger werden von Mitgliedern der Neuen Philharmonie begleitet. Der neue Kantor der Liebfrauengemeinde, Markus Hrabal, leitet das Konzert.

Das Osteroratorium (BWV 249) von J. S. Bach steht ganz zu Unrecht im Schatten der beiden großen Passionen und des Weihnachtsoratoriums. Dieses festliche Werk, welches mit Pauken und Trompeten gleich zu Beginn der Sinfonia die Osterfreude erklingen lässt, wird als Oratorium eingeordnet, weil ihn ein erzählender Bibeltext zugrunde liegt. Der Text wird aber abweichend von der üblichen Oratorienform nicht von einem Evangelisten vorgetragen, sondern in frei nachgedichteter Form wiedergegeben. Das Osteroratorium greift zurück auf die liturgische Darstellung des Osterlaufes und des Osterlachens, so wie es seit dem Mittelalter in den Gottesdiensten üblich war, um das Ostergeschehen darzustellen (ähnlich wie das Kindelwiegen in den Weihnachtsgottesdiensten). Das Osteroratorium wurde am Ostersonntag 1725 zum ersten Mal aufgeführt. Am Ostermontag 1725 wurde die Osterkantate „Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ (BWV 6) von J.S. Bach uraufgeführt. Bezug nehmend auf das Emmaus-Evangelium vom Ostermontag, in dem die Jünger Jesus bitten „Bleib bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneiget“, steht der Eröffnungschor ganz im Schatten des Osterfestes. Ferner geht der Textdichter nicht näher auf das Evangelium ein. Der Dichter folgte der Tradition, die einbrechende Nacht mit ihrer Dunkelheit und die Bitte, nicht allein zu bleiben, auf die allgemeine Situation der Glaubenden zu übertragen. Jesus wird als Licht in dieser Dunkelheit thematisiert.

Herzliche Einladung zu diesem herausragenden Chorkonzert in der österlichen Festzeit.

Karten können zum Preis von 10,50 €, ermäßigt 5,90 €, ab Anfang Mai im Pfarrbüro Liebfrauen erworben werden.

125 Jahre Kirchenchor St. Johannes

„Wer singt, betet doppelt“, das soll der hl. Augustinus schon im 5. Jahrhundert einmal gesagt haben. Und viele können ihm auch heute zustimmen – gerade hier in der Gemeinde St. Johannes.

Singen und Glauben gehört zusammen. Die Bibel scheint auf vielen Seiten ein einziges Gesangbuch zu sein. Im Psalm 13, 6 heißt es: „Singen will ich dem Herrn, weil er mir Gutes getan hat.“

Aus Anlass seines 125-jährigen Bestehens feiert der Kirchenchor St. Johannes am 20.10.2013 um 10.30 Uhr in der St. Johanneskirche in Suderwich sein Jubiläum mit einem Festhochamt. Aufgeführt wird unter der Leitung von Andreas Schröder, die Missa buccinata von Christian Heiß. Musikalische wird der Chor vom Bläserquintett „Ensemble Brass“ aus Kamen und Günter Blome an der Orgel begleitet. Unterstützt wird der Chor St. Johannes von den Kirchenchören Heilig Geist, St. Barbara und von Querbet.

Ich danke allen Sängerinnen und Sängern, auch dem Chorleiter Andreas Schröder für die viele Zeit und Arbeit, die sie investieren, um den Glauben an Gott zu verkünden und den Zuhörern Freude zu schenken.

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Freude am Gesang wünscht im Auftrag des Seelsorgeteams

Renate Bothen

Orgelkonzert in St. Johannes

Am Sonntag, den 15.09.2013 findet im Rahmen der internationalen Orgeltage 2013 ein Orgelkonzert in der Johanneskirche statt.
Die japanische Organistin Mari Mihara, Gewinnerin des “Grand Prix de Chatres 2012″ spielt Orgelwerke von J.S. Bach, J. Brahms und Robert Schumann. Mari Mihara wurde 1985 in Tokyo geboren und begann ihr Orgelausbildung bei Kazuo Kohno. 2004 bestand sie die Aufnahmeprüfung für die Orgel-Klasse von Naoko Imai und Rie Hiroe an der Tokioter Universität der Künste. Das dortige Studium schloss sie mit dem Bachelor ab. Gleichzeitig erhielt sie Auszeichnungen: den „Ataka“-Preis und den „Acanthus“-Preis. 2008 konnte sie das Aufbaustudium aufnehmen, welches sie im Februar 2011 mit dem Master abschloss. Seit Oktober 2011 arbeitet sie mit Erwan Le Prado an der C.R.R de Caen (Conservatoire à rayonnement régional / regional radiant conservatoire of music of Caen) in Frankreich.

Im August 2012 wurde sie zum Orgel-Festival von Gisors in Frankreich eingeladen, im September desselben Jahres gewann sie den „Grand Prix of Interpretation“ beim Internationalen Wettbewerb in Chartres (Frankreich). Sie gibt Konzerte in verschiedenen Ländern.

Beginn des Konzerts ist um 17:00 Uhr. Eintritt: 6,50€ (3.95€ ermäßigt)

Alle interessierten Gemeindemitglieder sind zu diesem Preisträgerkonzert herzlich eingeladen.