Archiv der Kategorie: Stiftung Liebfrauen Recklinghausen

Christlich, lokal, sozial – Weiterdenken!

Integration – unsere Aufgabe nach dem Flüchtlingsstrom

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
liebe Gemeindemitglieder,
liebe Stifterinnen und Stifter der Stiftung Liebfrauen,
liebe Mitglieder und Freunde der CDU,

fern ab von bundespolitischen Diskussionen über Quotenregelung und Obergrenzen müssen wir realisieren, dass wir beim Thema Flüchtlinge immer auch über das Schicksal von Einzelnen reden. Wir reden über Menschen, die ihr nacktes Leben in einem Krieg retten, der uns als Teil der Weltgemeinschaft ebenfalls angeht und der uns somit gleichfalls in die Mitverantwortung drängt.

Und sie kommen zu uns, weil wir Ihnen Sicherheit geben können vor Verfolgung und Tod. Darauf sollten wir stolz sein, denn wir haben aus unserer eigenen Geschichte gelernt und eine tolerante und offene Gesellschaft geschaffen, in der wir auch dankbar selber leben dürfen. Christlich, lokal, sozial – Weiterdenken! weiterlesen

Stiftung Liebfrauen unterstützt Anschaffung seniorengerechten Porzellan-Geschirrs

Eigenes Handeln auch bei Demenz oder eingeschränktem Sehvermögen ist für viele Betroffene ein Stück Lebensqualität. Helfen kann dabei unter anderem ein Porzellan-Geschirr, das den sicheren Umgang bei Mahlzeiten fördert und somit die Fähigkeit des selbständigen Speisens aufrecht erhält. Ein nicht zu unterschätzender Wohlfühlaspekt.

Ein breiter roter Farbrand gewährleistet, dass die Nutzer Tassen und Teller gut erkennen und greifen können. Die Untertassen sind tiefer gemuldet, damit die Obertassen und Becher selbst in einem extremen Neigungswinkel rutschsicher auf der Untertasse stehen. Sämtliche Porzellanteile sind mit einer großen Standfläche ausgestattet. Das bedeutet hohe Kippsicherheit bei Problemen der Bewegungskoordination.  Die breiten Tellerfahnen sind nach haptischen Grundsätzen gestaltet, d.h. sie lassen sich auch bei stark eingeschränktem Augenlicht gut anfassen und besser begreifen.

Die Anschaffung dieses Geschirrs ist nicht preiswert. Hier sah die Stiftung Liebfrauen entsprechend ihrem Leitmotiv „STIFTEN vor Ort, ist HELFEN vor Ort“ eine gute Möglichkeit, einen Teil der Erträge des Jahres 2014 einzusetzen.

Am 21.12. fand dazu im Altenheim St. Johannes die Übergabe eines Schecks in Höhe von 250 € statt.

Die beiden Geschäftsführerinnen des Altenheimes St. Johannes, Annette Klingbeil (l.) und Ulrike Wölke (2.v.r.),  freuen sich über die Unterstützung der Stiftung Liebfrauen, überreicht von den Mitgliedern des Stiftungsrates (von links) Wolfgang Pantförder,  Hans-Georg Bachem, Wolfgang Pott und Anke Heining, die ein Gedeck des seniorengerechten Geschirrs zeigt.
Die beiden Geschäftsführerinnen des Altenheimes St. Johannes, Annette Klingbeil (l.) und Ulrike Wölke (2.v.r.), freuen sich über die Unterstützung der Stiftung Liebfrauen, überreicht von den Mitgliedern des Stiftungsrates (von links) Wolfgang Pantförder, Hans-Georg Bachem, Wolfgang Pott und Anke Heining, die ein Gedeck des seniorengerechten Geschirrs zeigt.

Stiftung Liebfrauen unterstützt Tauschbörse

Die Idee hatten die Katholische Pfarrei Liebfrauen und der Caritasverband Recklinghausen:

Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren suchen aus ihren Spielsachen gut erhaltene Teile heraus, auf die sie verzichten können und spenden diese. Dafür gibt es einen Gutschein, mit dem sie sich am Tag der 2. Recklinghäuser Tauschbörse, am 12. Dezember, im Pfarrsaal Liebfrauen ein anderes Spielzeug aussuchen können.

Die Stiftung Liebfrauen fand das eine tolle Idee, die zum ihrem Leitmotiv „Spenden vor Ort ist Helfen vor Ort“ sehr gut passt und entschloss sich, das Engagement der Kinder mit einer Spende von 150 Euro zu unterstützen. Von diesem Geld beschafften die Organisatoren für die Kinder, die für das bunte Rahmenprogramm sorgten, ein kleines Dankeschön. So erhielten die Kinder der Tanzgruppe der Grundschule Liebfrauen, die mehrere Tänze darboten sowie die Trommelgruppe des Kinder- und Jugendtreffs Hillerheide, die „schlagkräftig“ ihr Können zu Gehör brachte, jeweils einen Stutenkerl. Der Stutenkerl ist ein Symbol für den heiligen Nikolaus, der als Wohltäter und Helfer bekannt wurde und dessen Fest die katholische Kirche am 6. Dezember feiert.

Außerdem konnten 35 eingeladene Flüchtlingskinder bedacht werden, denen vorher von der Caritas ein Gutschein überreicht wurde, ohne dass sie ein Spielzeug abgegeben hatten. So konnten sie sich aus dem großen Angebot an gespendetem Spielzeug ein neues, eigenes Spielzeug aussuchen.

„Tauschkind“ Melike, die Mitorganisatoren Anna Schleep (v.l.) und  Patrick Wieler (h.r.) freuen sich über den Scheck der Stiftung Liebfrauen, den Hans-Georg Bachem im Namen der Stiftung überreichte.
„Tauschkind“ Melike, die Mitorganisatoren Anna Schleep (v.l.) und
Patrick Wieler (h.r.) freuen sich über den Scheck der Stiftung Liebfrauen,
den Hans-Georg Bachem im Namen der Stiftung überreichte.

Infoabend der Stiftung Liebfrauen

Die Stiftung Liebfrauen wird gemeinsam mit dem CDU Ortsverband Ost am Freitag, 15.01.2016 um 17 Uhr, im Pfarrsaal Liebfrauen einen Infoabend veranstalten. Thema:

Christlich, lokal, sozial – Weiterdenken!
Integration – unsere Aufgabe nach dem Flüchtlingsstrom

 

In den nächsten Tagen wird eine separate Einladung mit detaillierten Informationen ergehen. 

Bitte merken Sie den Termin bereits jetzt in Ihrem Kalender vor!

Stiftung Liebfrauen schüttet erste Erträge aus!

 

Spendenuebergabe

Dr. Stephan Voigt (3 v.r.) vom Verwaltungsausschuss der Kirchengemeinde Liebfrauen und Anke Heining vom Kuratorium der Stiftung Liebfrauen Recklinghausen übergaben am Sonntag Spenden in Höhe von insgesamt 600 Euro an vier Ferienfreizeiten. Matthias Mühlenbrock nahm die Spende für das Lager in Frankreich und Roland Wieler sowie Monika Wieler (v.l.) für das Lager im Sauerland entgegen. Das Ferienlager auf Ameland wurde durch Ann-Kathrin Müller (4 v.r.) sowie Timo Kerkhoff (r.) vertreten. Zudem nahm Elena Speldrich (2 v.r.) die Spende für das Lager in der Eifel entgegen.

Spendenuebergabe1

Stiftung in Liebfrauen trifft den Nerv vor Ort

Engagierte Katholiken übernehmen soziale Verantwortung und sammeln Vorschläge

RECKLINGHAUSEN. (hb) Im Bistum Münster sind sie echte Pioniere. „Der Anfang war nicht leicht. Wir haben ein Jahr mit dem Bistum verhandelt, bis unser Konzept stand“, sagt Hans-Georg Bachem, Mitinitiator und Gründungsmitglied der „Stiftung Liebfrauen“. Im Januar 2014 wurde die Organisation unter dem Leitmotto „Stiften vor Ort ist helfen vor Ort“ aus der Taufe gehoben. „Anfangs wären wir froh gewesen, hätten wir ein Stiftungskapital von 25000 Euro zusammenbekommen“, berichtet Bachem. Doch er und seine Mitstreiter haben offenbar den Nerv in der Fusionsgemeinde getroffen, zu der neben den Kirchorten Liebfrauen und Petrus Canisius auch Heilig Geist (Essel), St. Barbara und St. Johannes (Suderwich) gehören. Und so sind mittlerweile 72000 Euro eingezahlt worden. In den Verhandlungen mit dem Bistum kam es den Initiatoren darauf an, dass tatsächlich eine schnelle und direkte Hilfe vor Ort möglich ist. „Wir müssen nicht in Münster fragen, sondern über Zuwendungen entscheidet der Stiftungsausschuss“, so Bachem. Vorsitzender des Gremiums ist Pfarrer Oliver Paschke, hinzu kommen fünf vom Verwaltungsausschuss der Gemeinde entsendete Personen. In Zeiten, in denen auch die Gemeinden der katholischen Kirche finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, will die Stiftung auf verschiedenen Ebenen einspringen. Das kann ein Zuschuss für die Ferienfreizeit sein, eine Finanzspritze für die Gemeindebücherei, aber auch die Unterstützung sozialer Projekte oder für die Ausstattung der Kirche. „Die Stiftung ist hoffentlich auch ein identitätsstiftendes Element in unserer Gemeinde“, sagt Bachem. Im ersten Jahr wurden 1700 Euro erwirtschaftet. Ein Teil der Summe soll am Sonntag an die vier Ferienfreizeiten der Gemeinde übergeben werden. Damit das Stiftungskapital weiter wächst, hoffen die Aktivisten aus Liebfrauen natürlich auf weitere Zustiftungen. „Dafür kann es verschiedene Anlässe geben“, betont Dr. Stephan Voigt, der Mitglied im Verwaltungsausschuss ist. Gemeindemitglieder verzichten zu ihrem Geburtstag auf Geschenke und bitten stattdessen auf Spenden. Es kommt aber auch vor, dass bei Beerdigungen auf Blumenschmuck verzichtet wird, um stattdessen die Stiftung zu bedenken. „Alle, die stiften, können sich sicher sein, dass ihr Geld direkt in unserer fusionierten Gemeinde mit ihren fünf Kirchorten eingesetzt wird“, verspricht Bachem. Natürlich kann die Stiftung auch Spendenquittungen ausstellen. Um die Stiftung immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, wollen Bachem & Co. vor allem verschiedene Veranstaltungen in der Gemeinde nutzen. Ein erster Infoflyer ist bereits erstellt, regelmäßig soll die „Stifterpost“ erscheinen, die über die Aktivitäten Auskunft gibt, aber auch Gemeindemitglieder auffordert, Vorschläge zu machen, wo die Erträge sinnvoll eingesetzt werden können.

Der Artikel ist am 26.06.2015 in der der Recklinghäuser Zeitung erschienen und wurde freundlicherweise vom Medienhaus Bauer zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

2. Stiftertag – Pressemitteilung

Stiftung Liebfrauen schafft 1.700 € bereits im 1. Jahr

Am Sonntag, den 15. März hatte die Stiftung Liebfrauen zum 2. Stiftertag eingeladen. Pfarrer Oliver Paschke konnte 1 Jahr nach der Gründung zahlreiche Stifter im Pfarrsaal Liebfrauen begrüßen und gemeinsam mit seinen Mitstreitern aus Stiftungsausschuss und Kuratorium für das Jahr 2014 einen Ausschüttungsbetrag von 1.700 € bekannt geben. Darüber hinaus wurden 650 € dem Stiftungskapital zugeführt, das jetzt bereits ca. 73.000 € beträgt. Zum einen hat man trotz der angespannten Lage auf dem Kapitalmarkt relativ ertragreiche Anlageformen gewählt, aber auch die Spendenfreudigkeit vieler hat dieses erfreuliche Ergebnis ermöglicht. Dafür konnte Pfarrer Paschke den 84 Gründungsstiftern, aber auch den vielen Spendern nur herzlich danken. Hervorzuheben ist, dass die Stifter aus allen 5 Kirchorten der im Jahr 2014 zur Pfarrei Liebfrauen fusionierten Gemeinden kommen und somit die Stiftung ihr Ziel, auch als integrationsförderndes Element in der Pfarrei zu wirken, erreicht hat. 2. Stiftertag – Pressemitteilung weiterlesen

Stifterpost Nr. 1

Informationen und Statusbericht für alle Stifter, Freunde und Förderer der „Stiftung Liebfrauen Recklinghausen“

Liebe Freunde, Förderer und Interessenten der „Stiftung Liebfrauen Recklinghausen“,

für Christen ist es selbstverständlich, dass die in enger Beziehung zueinander stehenden Grundaufgaben von Kirche in unserer Welt, Verkündigung des Evangeliums, Feier des Glaubens und Diakonie oder soziale Verantwortung und Sorge für Gerechtigkeit, auch für unsere Pfarrei und die Kirchorte oder die Orte gelebten Glaubens verpflichtend sind. Wir wissen Alle, dass zur Erfüllung dieser Aufgaben Geldmittel erforderlich sind, und wir wissen ebenso, dass in Zukunft gleichfalls in unserer Kirche und in unserer Pfarrei aus verschiedenen Gründen die finanziellen Perspektiven nicht günstig sind. So soll unsere „Stiftung Liebfrauen“ eine hoffentlich ertragreiche Vorsorge für die Zukunft sein.

Nicht nur die direkt Verantwortlichen in unserer Pfarrei, sondern Sie alle können sich freuen und ein wenig stolz darauf sein, dass die Gründung unserer Stiftung ermöglicht wurde – ein guter Ausdruck der sozialen Verantwortung vieler in unseren Kirchorten und Gemeinden sowie der Pfarrei insgesamt. Stifterpost Nr. 1 weiterlesen